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Bildbearbeitung (2D), Vektor- & Layoutbearbeitung
Digital Painting - Malen & Zeichnen
Zweiglein Zeichnen ... gar nicht mal so einfach ....
Beitrag
<blockquote data-quote="LikeLowLight" data-source="post: 2730270"><p>Jedes Medium hat Vor- und Nachteile. Jede Wissensvermittlung ist dann optimal, wenn man möglichst den Wissensvermittler bei Unklarheiten sofort fragen kann.<img src="/styles/default/xenforo/smilies/biggrin.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=":D" title="Big Grin :D" data-shortname=":D" /></p><p>Da ich tatsächlich den Umgang mit PCs ausschließlich von den wenigen amerikanischen Büchern und vielleicht einer amerikanischen Zeitschrift, Dr. Dobb's Journal hieß es, wenn ich mich richtig erinnere, lernte, kann ich die Vorzüge von guten Handbüchern schätzen, und ich kann damit auch umgehen. Ich bin mir nicht sicher, ob junge Leute, die 2, 3 oder mehr Schnitte pro Sekunde in einem Musikvideo gewohnt sind, für die Filme ihren Spannungsbogen nicht durch schauspielerische Leistungen oder durchdachte, komplexe Geschichten, sondern durch Steadycam-Kameras, Schwenks und wilde Kamerafahrten schaffen, überhaupt die Geduld und Ruhe besitzen, sich in ein Referenzhandbuch zu vertiefen.</p><p>Schlechte Erklärungen können sowohl Lehrer als auch Autoren von schriftlichen und/oder Videos liefern. Besonders bei Videos, egal ob gefilmt oder Screencapturing, erkennt man oft, dass Leute nicht die geringsten didaktischen Fähigkeiten besitzen. Manchmal finde ich auf YT ein Video, bei dem im Hintergrund durch das geöffnete Fenster Straßenlärm und Hundegebell zu hören sind, doch der Kerl liefert Informationen punktgenau, fuchtelt nicht mit der Maus am Bildschirm herum (weil er eben irgendwie das Bedürfnis hat, seine Worte durch Gesten zu verstärken). Diese Video ist zwar bild- und tontechnisch nicht perfekt, doch der Inhalt stimmt. Da wird nichts vergessen, alle Schritte sind erkenn- und nachvollziehbar.</p><p>Bei Büchern gewinnen ich immer mehr den Eindruck, dass Autoren vom Verlag oder Lektor dazu angehalten (oder gezwungen) werden, jedem Thema nur eine Doppelseite zu widmen, wobei der Großteil der linken Seite von einer nichtssagenden und weder dem jeweiligen Inhalt noch Beispiel gehörenden Grafik verbraucht wird. Das ist nur dem Design zu verdanken, das gesamte Buch ist eigentlich nur für den Mist, denn das Thema wird nur angerissen und nicht erklärt, schon gar nicht gelehrt.</p><p>Also, man kann mit jedem Medium alles richtig, aber auch, meist, falsch machen.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="LikeLowLight, post: 2730270"] Jedes Medium hat Vor- und Nachteile. Jede Wissensvermittlung ist dann optimal, wenn man möglichst den Wissensvermittler bei Unklarheiten sofort fragen kann.:D Da ich tatsächlich den Umgang mit PCs ausschließlich von den wenigen amerikanischen Büchern und vielleicht einer amerikanischen Zeitschrift, Dr. Dobb's Journal hieß es, wenn ich mich richtig erinnere, lernte, kann ich die Vorzüge von guten Handbüchern schätzen, und ich kann damit auch umgehen. Ich bin mir nicht sicher, ob junge Leute, die 2, 3 oder mehr Schnitte pro Sekunde in einem Musikvideo gewohnt sind, für die Filme ihren Spannungsbogen nicht durch schauspielerische Leistungen oder durchdachte, komplexe Geschichten, sondern durch Steadycam-Kameras, Schwenks und wilde Kamerafahrten schaffen, überhaupt die Geduld und Ruhe besitzen, sich in ein Referenzhandbuch zu vertiefen. Schlechte Erklärungen können sowohl Lehrer als auch Autoren von schriftlichen und/oder Videos liefern. Besonders bei Videos, egal ob gefilmt oder Screencapturing, erkennt man oft, dass Leute nicht die geringsten didaktischen Fähigkeiten besitzen. Manchmal finde ich auf YT ein Video, bei dem im Hintergrund durch das geöffnete Fenster Straßenlärm und Hundegebell zu hören sind, doch der Kerl liefert Informationen punktgenau, fuchtelt nicht mit der Maus am Bildschirm herum (weil er eben irgendwie das Bedürfnis hat, seine Worte durch Gesten zu verstärken). Diese Video ist zwar bild- und tontechnisch nicht perfekt, doch der Inhalt stimmt. Da wird nichts vergessen, alle Schritte sind erkenn- und nachvollziehbar. Bei Büchern gewinnen ich immer mehr den Eindruck, dass Autoren vom Verlag oder Lektor dazu angehalten (oder gezwungen) werden, jedem Thema nur eine Doppelseite zu widmen, wobei der Großteil der linken Seite von einer nichtssagenden und weder dem jeweiligen Inhalt noch Beispiel gehörenden Grafik verbraucht wird. Das ist nur dem Design zu verdanken, das gesamte Buch ist eigentlich nur für den Mist, denn das Thema wird nur angerissen und nicht erklärt, schon gar nicht gelehrt. Also, man kann mit jedem Medium alles richtig, aber auch, meist, falsch machen. [/QUOTE]
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