AW: Bilder für das Web optimiert abspeichern
Natürlich gibt es in photoshop so eine Funktion, aber ich habe schon ein paarmal gelesen, dass diese sehr schlecht ist.
Bitte solche Aussagen mit einer Quelle belegen, so kann ich mir leider gar nichts vorstellen, womit sich so eine Behauptung möglicherweise begründen ließe ...
Wie man das ganze am besten macht, das habe ich aber noch nicht gelesen.
Vielen Dank für eure Vorschläge!
Also das Web kennt natürlich nicht nur das jpg Format, sondern da gibt es natürlich noch weitere Formate, die ebenfalls ihre Berechtigung haben. Beim JPG Format gibt es im "für web speichern" Dialog eine ganze Menge an Optionen, mit denen sich die meisten Anforderungen meistern lassen sollten. Mich persönlich stört eigentlich nur, dass man dabei die Exifs verliert (wäre super, wenn man das optional anwählen könnte) und dass man nur einen einzigen Regler für die Qualität zur Dateigrößenreduktion zur Verfügung hat. Eine Auswahlmöglichkeit für verschiedene Kompressions-Algorithmen fehlt und auch eine Auswahl des Subsamplings ist nicht gegeben. Aber das wird vom Programm schon recht ordentlich erledigt, man kann sich die 50% Marke merken, bis zu der das Chromasubsampling in 2x2 (4:2:0) durchgeführt wird, darüber ist es 1x1 (4:4:4). Programme, wie z.B. der jpg-Kompressor, scheinen etwas andere Parameter zu verwenden, da sich bei gleicher Dateigröße deutlich geringere Kompressionsraten realisieren lassen. Aber das muß nicht zwangsläufig von Vorteil sein.
Was mir am PS Tool gefällt, ist die Möglichkeit, eine Art "Kompressionsmaske" zu erstellen. Diese Maske kann dann dazu benutzt werden, um die Stärke der Kompression für die verschiedenen Bildbereiche unterschiedlich stark zu regulieren. So kann man also wichtige detailreiche Bereiche weniger stark, unwichtige Bildbereiche dafür stärker komprimieren.
Auch gut finde ich die Option, eine Zielgröße der Datei vorzugeben, so dass man sich da an den optimalen Kompressionsgrad nicht ewig heran tasten muß.
Gruß
Frank