AW: Bilder werden nach bearbeitung zu groß.
Nein, dass stimmt nicht ganz, zum einen kommt es ganz auf die Pixelinformationen an (und das jeweilige Bild) und wenn man nur in den Metadaten etwas ändert, dann
passiert mit dem Bild so rein gar nichts wenn man es anschliessend in jpg speichert.
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Unsinn. Es gibt Tools, die ein JPEG bspw. verlustfrei rotieren oder EXIF-Informationen ändern können. Aber dazu müssen sie die Original-Datei öffnen und diese Byte für Byte kopieren (und nur diejenigen Bytes austauschen, die verändert wurden).
Grafikprogramme machen sowas nicht. Wieso auch?
Photoshop öffnet ein JPEG, decodiert es und stellt es dann als Bitmap dar. Wenn man es neu als JPEG speichert (selbst wenn man überhaupt nichts verändert hat), kann PS gar nicht anders, als nochmal den JPEG-Algorithmus rüberlaufen zu lassen. Mit dem Resultat, dass neue Artefakte hinzukommen. JPEG ist einfach kein Eingabe-, sondern nur ein Ausgabeformat.
Aber zum Thema: die Grösse des JPEGs wird schon alleine dadurch verändert, dass Du es beim erneuten Speichern vermutlich mit einer geringeren Kompressionsrate speicherst. 150 kb klingt nach 'irgendwo im Netz geladen'. Und für's Internet werden meist sehr hohe Raten gewählt. Das kann dann schon mal deutliche Unterschiede machen. Meine Kunden staunen manchmal ganz schön, dass ein JPEG, das sie speichern, 800 kb gross ist, wenn ich es dann speicher (natürlich in höchster Qualität), dann schonmal 10 MB.
Was soll denn das eigentlich mit CMYK? Das braucht man gewöhnlich nur für sehr knifflige Farbkorrekturen und für die Druckvorstufe. Und da ist dann das Format der Wahl natürlich nicht JPEG, sondern TIFF.
Bei CMYK verlierst Du sehr viele Farbinformationen. Und handelst Dir noch allerlei anderen Ärger ein. Wenn Du unbedingt auf die CMYK-Farben zugreifen kannst, ermöglichen Dir das etliche PS-Werkzeuge (Selektive Farbkorrektur, Farbbalance, ...) in einem 'als ob'-Modus. Lieber Finger weg von CMYK.
Und zum normalen Ausdruck ist das eh auch nicht geeignet, weil jeder Drucker eigentlich immer RGB-Werte entgegennimmt und sie dann intern in CMYK umwandelt.