Früher konnte man solche Effekte ausschließlich beim Fotografieren (oder bei TV-Unterhaltungssendungen oder Sportübertragungen), jedenfalls in Echtzeit und ohne großartige Nachbearbeitung machen. Dafür gab es entsprechend gebaute Filter, die besonders helles Licht, gut sichtbar so gebrochen hat. Da es damit auch zu Prismeneffekten kommen konnte, ergaben sich auch gezielte chromatische Aberrartionen.
Heute findet man mehr oder weniger gelungene digitale Nachbildungen von Drittanbietern, die sich Bereiche mit extremer Belichtung, also fast oder ganz Überbelichtung, in Bildern suchen, und dann diesen Effekt nachzubilden versuchen.
Diese Effekte haben dann oft auch Einstellmöglichkeiten, damit man sie an die jeweilige Vorlage auch anpassen kann.
Ich kenne jedoch nur solche, die ein müder Abklatsch der echten Effektfilter sind. Wobei man sagen muss, dass es unzählige Effektfilter gab oder auch gibt, und man auch hier eher lange nach einem wirklich optimalen für ein bestimmtes Foto suchen muss.
Fotos sind eben viel schwieriger als ein Effektfilter vor einer Videokamera für eine TV-Übertragung, die dann einen Schwenk oder eine Totale für ein Insert bilden.