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[Mitmachthema] Wie würdet Ihr dieses Bild bearbeiten?
Beitrag
<blockquote data-quote="Picturehunter" data-source="post: 2419138" data-attributes="member: 142024"><p>Nein, das geht leider nicht. <img src="/styles/default/xenforo/smilies/cry.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=":eek:" title="Eek! :eek:" data-shortname=":eek:" /></p><p>Das JPG Format ist leider eines, das den Daten nicht gut tut. Als finales Format für Druck und Screen ist das kein Problem, aber solange man da noch mit arbeiten möchte/muß ... <img src="/styles/default/xenforo/smilies/nee.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=":neee:" title="Nicht zustimmen :neee:" data-shortname=":neee:" /></p><p></p><p></p><p></p><p>Das Problem ist der enorme Dynamikumfang, den man bewältigen muß, ganz besonders dann, wenn sich Schatten und Sonnenlicht in einem Bild wiederfinden. Da hat man dann die Möglichkeit, "auf die Lichter zu belichten", also gerade solange, dass das Bild keine Überbelichtung hat. Dazu kann man sich dann z.B. am Kamerahistogramm orientieren, die Kurve sollte rechts nur ganz knapp anschlagen (wie gesagt, in diesem Falle ganz besondere Aufmerksamkeit auf den Rotkanal richten, Weißabgleich beachten!). Leider können dabei die Schatten arg absaufen, so daß man diese dann nachträglich aufhellen kann/muß. Damit ist klar: die ISO Einstellung gehört ganz nach unten!</p><p></p><p>"Weißabgleich beachten" habe ich übrigens ganz bewußt mit einem "!" versehen: das Kamerahistogramm zeigt immer nur das Histogramm eines bereits entwickelten JPGs, das kann also bestenfalls näherungsweise widerspiegeln, wieviel Licht tatsächlich auf dem Sensor landet. Ich sage das deshalb, weil viele der Meinung sind, man bräuchte sich um den Weißabgleich nicht weiter scheren, weil man das ja im Rohdatenkonverter eh noch ändern könne. Das ist eben nur bedingt richtig, denn wenn man nun z.B. nach Kamerahistogramm belichtet hat aber einen ungeeigneten Weißabgleich eingestellt hatte, kann es ganz schnell passieren, dass man z.B. den Rotkanal alleine durch einen Weißabgleich im Rohdatenkonverter wieder in die Überbelichtung drängt. Hier muß man dann genau schauen, ob es nicht besser wäre, die anderen Kanäle stattdessen zurückzunehmen und dadurch den gewünschten Weißabgleich zu erzielen.</p><p></p><p>Alternative wäre in so einer Lichtsituation eine Belichtungsreihe anzufertigen, nur muß man dann schauen, dass man die Kamera auf ein Stativ stellt und möglichst keine sich bewegenden Objekte im Bild hat.</p><p></p><p></p><p>Ich kann Dir den JPG Illuminator mal ans Herz legen, dieses kleine Programm hat es faustdick hinter den Ohren, auch wenn es nicht zaubern kann. Es wandelt die geöffneten JPGs in einen linearen Farbraum und arbeitet dann intern damit, was z.T. enormes Potential bei der Wiederherstellung von Tonwerten ermöglicht. Aber wie schon gesagt: was richtig überbelichtet ist, das ist weg, da gibt es nichts zu retten oder zu rekonstruieren, weil nichts aufgezeichnet wurde, was man wiederherstellen könnte, ganz gleich, mit welcher Software man auch dabei geht. <img src="/styles/default/xenforo/smilies/zwinker.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=";)" title="Wink ;)" data-shortname=";)" /></p><p></p><p>Mit liebem Gruß</p><p>Frank</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Picturehunter, post: 2419138, member: 142024"] Nein, das geht leider nicht. :eek: Das JPG Format ist leider eines, das den Daten nicht gut tut. Als finales Format für Druck und Screen ist das kein Problem, aber solange man da noch mit arbeiten möchte/muß ... :neee: Das Problem ist der enorme Dynamikumfang, den man bewältigen muß, ganz besonders dann, wenn sich Schatten und Sonnenlicht in einem Bild wiederfinden. Da hat man dann die Möglichkeit, "auf die Lichter zu belichten", also gerade solange, dass das Bild keine Überbelichtung hat. Dazu kann man sich dann z.B. am Kamerahistogramm orientieren, die Kurve sollte rechts nur ganz knapp anschlagen (wie gesagt, in diesem Falle ganz besondere Aufmerksamkeit auf den Rotkanal richten, Weißabgleich beachten!). Leider können dabei die Schatten arg absaufen, so daß man diese dann nachträglich aufhellen kann/muß. Damit ist klar: die ISO Einstellung gehört ganz nach unten! "Weißabgleich beachten" habe ich übrigens ganz bewußt mit einem "!" versehen: das Kamerahistogramm zeigt immer nur das Histogramm eines bereits entwickelten JPGs, das kann also bestenfalls näherungsweise widerspiegeln, wieviel Licht tatsächlich auf dem Sensor landet. Ich sage das deshalb, weil viele der Meinung sind, man bräuchte sich um den Weißabgleich nicht weiter scheren, weil man das ja im Rohdatenkonverter eh noch ändern könne. Das ist eben nur bedingt richtig, denn wenn man nun z.B. nach Kamerahistogramm belichtet hat aber einen ungeeigneten Weißabgleich eingestellt hatte, kann es ganz schnell passieren, dass man z.B. den Rotkanal alleine durch einen Weißabgleich im Rohdatenkonverter wieder in die Überbelichtung drängt. Hier muß man dann genau schauen, ob es nicht besser wäre, die anderen Kanäle stattdessen zurückzunehmen und dadurch den gewünschten Weißabgleich zu erzielen. Alternative wäre in so einer Lichtsituation eine Belichtungsreihe anzufertigen, nur muß man dann schauen, dass man die Kamera auf ein Stativ stellt und möglichst keine sich bewegenden Objekte im Bild hat. Ich kann Dir den JPG Illuminator mal ans Herz legen, dieses kleine Programm hat es faustdick hinter den Ohren, auch wenn es nicht zaubern kann. Es wandelt die geöffneten JPGs in einen linearen Farbraum und arbeitet dann intern damit, was z.T. enormes Potential bei der Wiederherstellung von Tonwerten ermöglicht. Aber wie schon gesagt: was richtig überbelichtet ist, das ist weg, da gibt es nichts zu retten oder zu rekonstruieren, weil nichts aufgezeichnet wurde, was man wiederherstellen könnte, ganz gleich, mit welcher Software man auch dabei geht. ;) Mit liebem Gruß Frank [/QUOTE]
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