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DNGs können halt lossy, non lossy, linear und non linear erstellt werden, dabei kommt dem Prozeß des Demosaicing Bedeutung zu ...

Dass bereits erstellte Entwicklungseinstellungen integriert als auch extern per Sidecar Datei vorhanden sein können, ist ebenfalls zu beachten, sonst
kann es böse Überraschungen geben, wenn man meint, mit der DNG Datei eine "echte Rohdatendatei" vor der Nase zu haben. So können z.B. bereits erfolgte Änderungen in einem Rohdatenkonverter (z.B. DXO) erneut in ein DNG "gebacken" werden und dann in einem anderen Rohdatenkonverter (z.B. LR) entsprechend weiterverarbeitet werden. So ein DNG kann also schnell mal mit einem (Roh DNG) verwechselt werden.
Also nicht falsch verstehen: DNG hat unbestritten auch eine ganze Menge an Vorteilen, aber im Gegensatz zum proprietären Ursprungsformat*** muß man halt damit rechnen, dass es vielleicht doch nicht ganz so ursprünglich ist, wie vielleicht gedacht. Das mag den erfahrenen Profi nicht jucken, für einen Newbie kann das aber schon bedeutsam sein ...
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"Leider" sind die ursprünglichen Original Rohdatenformate oftmals nicht verläßlich so roh, wie man das annehmen möchte, nicht selten finden bereits auf dieser Ebene mehr oder weniger manipulierende Maßnahmen statt, ist aber eine andere weitere Baustelle ...
LG
Frank