Wenn mir jemand erklären kann, wie das kommt, wäre das schön.
Das sind unter dem Begriff "stürzende Linien" bekannte Effekte. Die hattest Du auch bei früheren Bildern, nur sind sie Dir nicht aufgefallen, weil weitere senkrechte Objekte weit im Hintergrund waren. Stürzende Linien hat man immer dann, wenn man die optische Achse nicht waagrecht hat, also die Kamera nach oben, oder in Deinem Fall, nach unten neigt.
Wenn dann bei Drohnenkameras noch kurze Brennweiten kommen, wird der Effekt zusätzlich störend.
Bitte kostenlos registrieren, damit du die Links siehst.
Die magentafarbene Linie ist laut Foto die Senkrechte, zumindest ist sie parallel zu den Seitenrändern. Ist aber egal, denn man erkennt die stürzenden Linien ganz gut.
Je kleiner die Brennweite, desto stärker machen sich stürzende Linien bemerkbar. Um sie zu meiden kann man bei solchen Freiluftaufnahmen nur möglichst lange Brennweiten und große Entfernungen wählen. Das scheitert meist daran, dass man bei Drohnen keine wirklich langen Brennweiten nutzen kann, selbst bei großen Sensoren, und wegen der Luft bei größerer Entfernung einfach ein unsauberes, unscharfes, verschwommenes Bild kriegt..
Also sorge dafür, dass der Horizont passt und setze das wichtigste Objekt senkrecht.
Also Fotobetrachter ist man ohnehin stürzende Linien gewohnt.
IMO ist eine nachträgliche Korrektur von stürzenden Linien in speziellen Fällen sinnvoll, doch hat man dabei das selbe Problem wie bei jeder Größenänderung. Es müssen viele Pixel vernichtet und dafür an anderen Stellen viel Pixel erfunden werden. Beides dient nicht wirklich der Bildqualität.
Meine Meinung: lass sie so!