Canva kann auch einigermaßen gut exportieren, aber ein Großteil der Benutzer wissen nicht wie.
Hm.. Dir ist klar, dass sich das auf Canva - die Online-Software bezog?
Canva hat exakt 2 unterschiedliche PDF-Exportmöglichkeiten: „PDF-Standard“ und „PDF-Druck“, mit je 5 teils unterschiedlichen Parametern, wie „PDF Glätten“, „Notizen einschließen“ oder „PDF komprimieren“, die lediglich ein- oder ausstellbar, aber nicht in irgendwelcher Weise justierbar sind und auch erstmal nicht erklärt werden.
Das ist schlicht nicht sehr professionell nutzbar. Und wenn dann PDFs mit (ungelogen) 2.000 Ebenen dabei herauskommen (weil die Software beim Export wirklich jedes Objekt mit mehrfach verschachtelten Schnittmasken versehen kann), obwohl das - z.B. Plakat - *eigentlich* lediglich 40 braucht, dann weiß ich nicht , wie die Leute das besser exportiert bekommen sollen.
Nun ist Print wie schon öfter erwähnt nur eine Randerscheinung für mich, mal ein paarLogos, Plakate, Briefköpfe hier und da. Und natürlich weiß ich, dass es Menschen gibt, die auch mit Windows Paint, Word und - ja, auch mit Canva tolle Sachen zaubern können. Aber wenn ich das „wenig mehr als Spielerei“ betituliere, bezieht sich das auf alles - Bedienbarkeit, relativ eingeschränkte Werkzeuge (ja, ist klar - man braucht eigentlich nur ne Feder, Linienstärken und Farbe, mehr macht auch ein Vektorprogramm nicht aus

), deren Zugänglichkeit, Verständlichkeit der Software, Export (damit ist neben den o.g. PDF der Umfang gemeint - auch eine Vektorsoftware sollte heute schon mehr als nur PDF, JPG und PNG können, deren Einstellungen ebenfalls extrem eingeschränkt sind) usw. usf .
Also nochmal: es mag sein, dass es echte Könner dadrin gibt, aber das ist für mich immer noch die Ausnahme, und das liegt sicher nicht allein an mir
Wie auch immer: letztlich hat ja jeder die Möglichkeit, beides auszuprobieren, ist ja beides frei. Für manche mag Canva die bessere und leichte zugängliche Software sein.