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Affinity Free

Nach 2 Fehlschlägen mit dem Weissdruck auf transparenten Etiketten habe ich heute feststellen müssen, dass Rastergrafik / gerasterte Objekte immer in Prozessfarben umgerechnet werden. Also auch die Schmuckfarbe für den Weissdruck. Egal wieviele Ebenen erstellt werden...
Den Vektor-Objekten kann allerdings eine Schmuckfarbe zugeteilt werden und so habe ich den Schriftzug in ein Vektor-Objekt gewandelt und in der Schmuckfarbe (Deckweiss) eingefärbt, als oberste Ebene abgelegt und beim Exportieren 'Inklusive Ebenen' angewählt. Nun hat auch die Druckerei endlich Freude.
 
Ich arbeite beruflich mit der Adobe Suite. Vor allem mit Photoshop. Affinity nutze ich seit Anfang an privat. Als es mit den KI Funktionen losging, habe ich Luminar Neo gekauft. Das Preismodell ist ok. Die Funktionen in Kombination mit Affinity Photo 2 sind für mich als Privat Nutzer optimal. Es gibt für Photoshop jede Menge tolle Funktionen, die Affinity nicht hat, die ich aber nicht brauche. Auch nicht für meine Retusche Arbeiten als Freelancer.
Die Canva Sachen sind schon nett. Warum nicht. Wer es möchte , aknn für das Abo bezahlen. Macht doch Spaß. Adobe muss auch aufpassen, dass sie den KI Zug nicht verpasen.
 
Affinity 3 läuft auch Offline.
Da ich grad mal wieder hier vorbeischaue und festgestellt habe, dass das alles um den Entwickler Canva sowie deren Software Canva (und Affinity 3) ein wenig undurchsichtig klingt, daher nochmal fett die notwendige Unterscheidung für alle, die dadurch verwirrt sind:

Affinity 3
- Affinity 3 von Canva ist die kostenlose Fortsetzung von den bisherigen Affinity-Programmen, Photo, Designer, Publisher. Sie enthält alle 3 Programme in einer Oberfläche und läuft nur offline auf Deinem Rechner. Alle Dateien speicherst Du wie gewohnt auf Deinem Rechner. Affinity 2 Daten sind aufwärts-, Affinity 3 Daten aber nicht abwärts-kompatibel. Bisher fallen nur dann Kosten an, wenn mensch sich deren KI-Tools gönnen will.
Wobei ich in Bezug auf die KI-Tools nur jedem mit einer Nvidia-RTX-Karte lokale KI-Gen Software empfehlen kann, die bis auf Strom kostenfrei sind.
Die Firma Canva hat Affinity aufgekauft. Wenn Du Affinity-2 Lizenzen besitzt, bist Du im Grunde nun Lizenznehmer von Canva. Für Affinity 3 ist jedoch ein neuer, kostenloser Account nötig.

Canva (Software)
- die Software Canva von der gleichnamigen Firma ist zwar ebenfalls ein kostenloses Gestaltungsprogramm. Aber das läuft nur online, im Browser. Das ist .. nun, nur wenig mehr als Spielerei. Ich kenne mittlerweile einige Leute so im Alter ~15-30, die das selten mal für schnelle Entwürfe nutzen. Der Austausch mit anderen Programmen (Illu, Affinity ^^) geht m.W. nur über PDF - und die sind ein Graus, wie ich feststellen musste.

Das Arbeiten ansich mit Canva ist ebenfalls absolut nicht meins, größere Projekte kann ich auch niemandem damit empfehlen. Abgesehen davon, dass nur mal wieder das Netz ausfallen muss, und das war’s dann. Aber das gilt ja auch für alle Netz-basierten Kontrollprogramme, die online Deine Lizenz checken möchte.
 
Das ist .. nun, nur wenig mehr als Spielerei.
Das kommt immer auf den Bediener an. Ich bekomme öfter Titel für Hard- und Softcover, die vom Ergebnis her echt toll und professionell aussehen.
Dass dann technische Parameter nicht eingehalten werden, sehe ich auch bei der Verwendung professioneller Software.
PDF - und die sind ein Graus, wie ich feststellen musste.
Das ist der große Knackpunkt.
Canva kann auch einigermaßen gut exportieren, aber ein Großteil der Benutzer wissen nicht wie.
Darum kommen z.B. oft auch erstmal nur PNG Dateien, obwohl man Vektordaten für eine Heißfolienprägung braucht.
Dann müssen doch echte Grafiker ran.
 
Canva kann auch einigermaßen gut exportieren, aber ein Großteil der Benutzer wissen nicht wie.
Hm.. Dir ist klar, dass sich das auf Canva - die Online-Software bezog?
Canva hat exakt 2 unterschiedliche PDF-Exportmöglichkeiten: „PDF-Standard“ und „PDF-Druck“, mit je 5 teils unterschiedlichen Parametern, wie „PDF Glätten“, „Notizen einschließen“ oder „PDF komprimieren“, die lediglich ein- oder ausstellbar, aber nicht in irgendwelcher Weise justierbar sind und auch erstmal nicht erklärt werden.
Das ist schlicht nicht sehr professionell nutzbar. Und wenn dann PDFs mit (ungelogen) 2.000 Ebenen dabei herauskommen (weil die Software beim Export wirklich jedes Objekt mit mehrfach verschachtelten Schnittmasken versehen kann), obwohl das - z.B. Plakat - *eigentlich* lediglich 40 braucht, dann weiß ich nicht , wie die Leute das besser exportiert bekommen sollen.

Nun ist Print wie schon öfter erwähnt nur eine Randerscheinung für mich, mal ein paarLogos, Plakate, Briefköpfe hier und da. Und natürlich weiß ich, dass es Menschen gibt, die auch mit Windows Paint, Word und - ja, auch mit Canva tolle Sachen zaubern können. Aber wenn ich das „wenig mehr als Spielerei“ betituliere, bezieht sich das auf alles - Bedienbarkeit, relativ eingeschränkte Werkzeuge (ja, ist klar - man braucht eigentlich nur ne Feder, Linienstärken und Farbe, mehr macht auch ein Vektorprogramm nicht aus :D), deren Zugänglichkeit, Verständlichkeit der Software, Export (damit ist neben den o.g. PDF der Umfang gemeint - auch eine Vektorsoftware sollte heute schon mehr als nur PDF, JPG und PNG können, deren Einstellungen ebenfalls extrem eingeschränkt sind) usw. usf .
Also nochmal: es mag sein, dass es echte Könner dadrin gibt, aber das ist für mich immer noch die Ausnahme, und das liegt sicher nicht allein an mir ;)

Wie auch immer: letztlich hat ja jeder die Möglichkeit, beides auszuprobieren, ist ja beides frei. Für manche mag Canva die bessere und leichte zugängliche Software sein.
 
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