Nur nochmal zum inhaltlichen Zusammenhang: Der Artikel beschäftigt sich mit dem Adobe Stock Contributor Portal, - NICHT mit der Adobe Cloud - hat nichts damit zu tun, - NICHT wirklich mit Adobe Software - hat kaum etwas damit zu tun- NICHT mit der Frage ob das CC-Abo Mist gegenüber Kauf-Lizenzen wäre Natürlich kann man seinen Unmut mit allem was mit A* anfängt, natürlich trotzdem hier kundtun. Auf der Haben-Seite

er Frust über Adobe scheint bei Einigen ja tief zu sitzen. Bei mir übrigens nicht, abgesehen davon dass ich natürlich gerne Alles immer billiger oder geschenkt hätte. In realistischen Momenten scheint mir Adobe nicht nur schlechte Wege gefunden zu haben. Mit dem Abo-Modell kann ich die Adobe-Software momentan leichter absetzen als vorher und ich zahle weniger - eigentlich hat Adobe implementiert, was das deutsche Steuerrecht mit der Absetzerei von Lizenzen über Jahre und anderem Gehampel nahezu wie bestellt hat (die, die das absetzen, wissen das genauer). Man sollte hierbei vielleicht nicht vergessen, dass der KUNDE von Adobe der ist, der damals die Master Collection für 3500,00 Euro gekauft hat und nicht der VHS-Senior, der für 39 Euro noch den Photoshop mitnimmt oder der Casio-Kamera-Käufer, der für das 79 Euro-Gerät noch Lightroom gereicht bekommt. Der Kunde von dem Adobe leben kann ist der, der eben auch die aufwendigen großen Produkte zum Produzieren benötigt und bereit ist, dafür auch etwas größeres Geld zu bezahlen. Da geht nun aber in kleinen Happen monatlich statt alle 2 Jahren in 4-stelligen Hammern (die man manchmal über Zurückstellungen anhäufen musste). Dass man nicht die Kunden zum Maßstab nimmt, die sowieso nie oder kaum etwas zum Umsatz beitragen, ist in vielen Firmen so und geht nunmal nicht immer anders. Das Adobe Stock Contributor Portal - darum geht's ja - verzahnt den Verkauf (von explizit vom User dafür zur Plattform separat hochgeladener) eigener Bilder, Videos und Vektoren mit der Adobe Software (darum hat der Artikel zumindest ein Bisschen mit Software zu tun). Dafür hat Adobe vor einigen Monaten Fotolia geschluckt. Damit ist Adobe meines Wissen der einzige Softwareanbieter, der uns Mediennerds eine erfolgreiche und zur Monetarisierung funktionierende mit der Software verzahnte Plattform anbietet, über die man direkt auch wieder etwas Geld hereinholen kann.So etwas Ähnliches hat nur Magix mit Catooh, dass aber von keinem größeren Stock-Produzenten je erwähnt wurde, weil es von den Umsätzen her scheinbar trivial ist. Da sehe ich auch bei Serif oder anderen Tool Anbietern wie BlackMagic, Autodesk (Video), Steinberg, Apple/Logic/Final Cut (Video und Musik) etc. keinen Ansatz. Hier gilt überall: wir verkaufen eben unser Geraffel - ob Du dafür Deine Hobby-Büchse plünderst oder was mit dem Content geschieht ist uns doch Wurscht. Das gleiche gilt für die anderen großen Stockagenturen: Shutterstock, iStock, Pond5 - keiner hat auf der Software-Seite einen Anknüpfpunkt. Da könnte Adobe - wenn die Verkäufe von dieser Integration profitieren - ein Coup gelungen sein. In anderen Businessfeldern sieht man zumindest, dass solche Integrationen oft Vorteile bringen können.Momentan sehe ich übrigens noch keine: obwohl ich die große CC-Suite habe und Fotolia (jetzt ja Adobe Stock) beliefere war und ist der Laden nur der Drittplatzierte bei mir - hinter Weltmeister Shutterstock und Großmeister Pond5. Hier hat Robert Kneschke noch ein paar Erfahrungen von anderen Fotoanbietern zusammengesammelt: http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2016/01/11/geld-verdienen-mit-dem-verkauf-von-fotos-umsaetze-und-erfahrungen-von-microstock-anfaengern/ Die Cloud-Anspielung: Wo man seine privaten Daten hinlegt, muss natürlich jeder selbst entscheiden.... und natürlich kann man auch soweit gehen, dass man sagt "keine Geschäfte mit amerikanischen (oder sudanesischen oder tasmanischen etc. Firmen - es gilt ja Vertragsfreiheit auch für Anbieter unter uns) Firmen". Kein Bestellen in der Bucht oder bei A*n wäre so eine Konsequenz, machen tatsächlich auch viele Leute, Tendenz steigend, "die Innestädte sterben ja " und ähnliche Gründe gibt es dafür, von Datensicherheit ganz abgesehen.Hier geht es aber darum, dass eigene Werke ja bewusst ins Schaufenster sollen, damit sie möglichst weltweit von Leuten (... mit Wasserzeichen versehen ...) gesehen und gekauft werden. Es geht hier um die Handelsplattform von Adobe und um die Anbindung davon in der eigenen Software. Auch das geht natürlich US-frei mit ein paar kleinen deutschen Agenturen, sogar mit Traum-Kommisionen von 90% (bei Fotolia steigt man mit 20% ein). Allerdings sind 90% von nichts genau 0 Cent in Absolutwerten. Und 20% von 100 Euro monatlich für denselben Aufwand des Verschlagwortens, Nachbearbeitens eben 20 Euro, und von 1000 Euro sogar noch mehr - zumal dann die Kommision auch steigt. Für die meisten Anbieter - auch von anderen Waren - gilt durchaus Ähnliches: natürlich kann man mit Magento (... gehört nun nach einem Zukauf ja auch der Bucht, wäre also mit Belzebub gegen den Deifel ...), Shopware etc. eigene Shops und eigene Präsenzen auf deutschen Boden installieren und mit viel Geld vorab nie besuchte Infrastrukturen aufbauen. Oder mit deutlich weniger Risiko sein Zeuch einfach in e* oder A* reinstellen und sichergehen, dass die Verkäufe nicht an ungewohnt rappeliger Bezahlfunktion, Warenkorb-Metapher etc. scheitern (wie bei fast allen Online-Shops, die ich trotz einzigartiger Produkte ohne Abschluß immer wieder verlasse, wenn nicht irgendeine unabhängige Garantieinstanz dahintersteht).Um es in einen Satz zu fassen: für Anbieter/Hersteller/Händler scheint mir der Gedanke relativ absurd, ohnehin sichtbares und nicht wirklich schützenswertes Werbematerial, nicht auf US-Server zu stellen, weil sie da ja nicht geschützt sind. Ist für mich keine Businessperspektive, solange es nicht eine einzige europäische oder gar deutsche Plattform gibt, die mit den US-Plattformen mithalten kann. Einfach ein paar Jahre keinen Umsatz und Gewinn ist - für mich - keine Alternative.Aber ich rede hier von NUR von Verkaufskram - nicht von meiner TAN-Liste, meinen Cholsterin-Werten oder Ähnlichem. Man muss dass nicht differenzieren, mache ich aber, weil Alles andere - für mich - irrational ist.