Wenn ich mir so die Nachrichten ansehe, gibt es wirklich viel, worüber man sich aufregen oder wovon man angeekelt sein kann. Diese Werbung zählt m.E. nicht dazu. Wenn man nur das Bild sieht mag es der Eine als geschmacklos ansehen, einem Anderen gehts am Gesäß vorbei.
Über Lebensmittelvernichtung zu diskutieren gibt es wirklich wesentlich andere tägliche Vorkommnisse, wie
@Digicam richtig schrieb.
Der Hinweis auf die Empfindungen derer, die unter Hunger leiden, ist gänzlich unangebracht. Sonst dürfte keine Werbung mehr mit Luxusgütern gemacht werden. Und was denken Geringverdiener oder Hartzer über die Diskussionen hier, ob man sich ein CC-Abo zulegen oder lieber CS6 kaufen soll, von der 1T€ APS-C auf die 3T€ FF DSLR umsteigen soll, während sie sich nicht mal halbwegs gesund ernähren können?
Man kann die Bilder bemängeln, aber das alleine macht wenig Sinn. Rund wird die Aussage doch erst im Kontext zur Werbeaussage. Sonst bleibt es unverstanden.
Solche Diskussionen, was Werbung darf und was nicht, sind keineswegs neu. Ein Beispiel aus Vor-Internet-Zeiten ist da z.B. die Benetton Werbung. Hier mal ein
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Es steht jedem frei, seine eigene Meinung zu haben. Was wir nicht haben ist ein Recht darauf, nur noch ausschließlich Inhalte angeboten zu bekommen, die wir für akzeptabel halten. Aber wahrscheinlich ist es ohnehin nur noch eine Frage der Zeit, bis alle Inhalte noch mehr individualisiert sind. Dann wäre das Problem auch gelöst. Das dann aber unter weiterer Aufgabe unserer ohnehin kaum noch vorhandenen Privatsphäre.