AW: Adobe kündigt neues Photoshop an
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Desktop Anwendungen die bisher Teil der Creative Suite Familie waren sowie Adobe Muse und Edge Tools und Services sind zukünftig in neuen Varianten nur in der Creative Cloud verfügbar. Weitere Adobe Programme Acrobat, oder Photoshop Lightroom bleiben weiterhin auch außerhalb der Creative Cloud erhältlich.
Weitere Informationen zu diesen Produkten erhalten Sie auf den Webseiten.
Zu mindestens für die nächste Lightroom-Version gibt es noch offiziell von Adobe eine Klaut-Entwarnung.
...PS 2: Wie wird es in Zukunft mit externen Erweiterungen sein? Ist durchaus vorstellbar, dass Adobe eigene Filter gegen Zusatzabo anbietet....
Auch noch ein sehr guter Aspekt und der Ansatz zur nächsten Daumenschraube: Wenn Adobe mehr Gewinn machen möchte, bieten sie neue Features für 'ne Gewisse Zeit gegen Extra-Geld in Form eines Premium-Abos an. Und Großkunden bekommen bei ganz tollen Funktionen einen Zeitvorteil bei der Nutzung und bekommen ein weiteres Abo früher als der Rest angeboten.
Ich muss ja zugeben: Aus Adobes Sicht macht dieser Schritt sehr viel Sinn und bietet sehr viele monetäre Möglichkeiten.
Aus Kundensicht und auch aus Sicht eines Großkunden sehe ich nicht einen einzigen Vorteil. Null - nada - nothing - niente.
Für Großkunden hat es schon immer andere Konditionen gegeben - da ist das Zu- und Abschalten nur eine andere Variante von Volumenlizenzen.
Und wenn Sie schon zwei Millionen gefunden haben, dann werden sich diese zwei Millionen heftig erschrecken, wenn der volle Preis zuschlägt. Und das zweite Mal werden sie sich erschrecken, wenn das Abo gekündigt ist und sich die Dateien nicht mehr öffnen lassen - aber ist ja kein Problem, man kann ja monatsweise das Abo wieder aktivieren.
Den Freelancer möchte ich sehen, der mit diesem System günstiger
und besser fährt.
...Unter dem Aspekt macht der Rückzug von NIK endlich auch Sinn. Vielleicht weiß man bei Google schon mehr? Nächster Schritt wäre dann wohl, dass Adobe sich Topaz einverleibt und für Fremdanbieter von Erweiterungen einen Riegel vorschiebt. Aber das ist natürlich reine Spekulation, oder?
Oder Drittanbieter können demnächst eine Adobe-CC-App-Plattform zum Vertrieb nutzen (Smartphone-Apps oder Windows8-App lassen grüßen). Da muss Adobe dann natürlich 30 % als Aufwandsentschädigung vom Entwickler nehmen.
Scripting wird auf App-Programmierung umgestellt, damit auch jeder die "Vorteile" nutzen kann.
Ich kann Patricks Wunsch nur noch mal wiederholen: Damit sollen sie auf die Schnauze fallen und solange ich es kann werde ich bei der Hintern-Aktion mitmachen.
Gruß
Ralf
PS.: SAAS (Software as a Service) ist schon ewig alt (ich müsste mal in Unterlagen aus den 80er nachblättern), aber richtig durchgesetzt hat es sich bis jetzt. Es gibt ja durchaus Anwender/Anwendungsfälle, in denen Mieten mehr Sinn macht als kaufen, aber nur Mieten können ist m.e. ein großer Fehler.