Willkommen zurück zur Serie über meine Lieblings-KI-Funktionen in Photoshop! Im ersten Teil habe ich dir ja gezeigt, wie nützlich es ist, dass Adobe externe Modelle wie Google Nano Banana in das "Generative Füllen" integriert hat.
Heute widmen wir uns einem echten Dauerbrenner-Problem in der Bildbearbeitung: Dem Hochskalieren. Ich zeige dir, wie wir aus einem winzigen, verpixelten Bild wieder ein scharfes und druckfähiges Ergebnis zaubern können, denn da hat Photoshop ordentlich nachgelegt.
Die neue, spannende Funktion findest du jetzt unter Bild > Generativ hochskalieren. Sie nutzt KI, um das Bild nicht nur in der Größe anzupassen, sondern fehlende Details neu zu berechnen und zu ergänzen.
Ausgabe:
Ausgabe (sehr viel wurde geändert, aber was auch normal ist, da ich eine sehr hohe Kreativität gewählt habe:
Fazit: Wenn du das Maximum an Schärfe und Detailtreue aus einem kleinen Bild herausholen willst, ist Topaz Gigapixel aktuell mein klarer Tipp. Ich habe das Programm von Topaz sogar selbst als Abo, aber jetzt kann ich das direkt in Photoshop erledigen – sehr praktisch!
Mein Workaround, den du nutzen solltest: Nimm die Ebenenmaske.
Zusammengefasst: Ich bin begeistert, dass ich jetzt durch die Partnerschaft mit Topaz direkt in Photoshop Bilder skalieren kann, ohne auf ein externes Programm ausweichen zu müssen. Das spart Zeit und Aufwand.
Bleib dran, denn in Teil 3 und 4 dieser Serie zeige ich dir noch weitere nützliche KI-Features!
Heute widmen wir uns einem echten Dauerbrenner-Problem in der Bildbearbeitung: Dem Hochskalieren. Ich zeige dir, wie wir aus einem winzigen, verpixelten Bild wieder ein scharfes und druckfähiges Ergebnis zaubern können, denn da hat Photoshop ordentlich nachgelegt.
1. Das alte Dilemma: Traditionell vs. Generativ
Wenn ich früher ein Bild über den Menüpunkt Bild > Bildgröße vergrößert habe, war das Ergebnis meistens deprimierend: ein größeres, aber eben deutlich unscharfes und matschiges Bild. Die Pixel wurden einfach nur gestreckt, was niemanden glücklich gemacht hat.Die neue, spannende Funktion findest du jetzt unter Bild > Generativ hochskalieren. Sie nutzt KI, um das Bild nicht nur in der Größe anzupassen, sondern fehlende Details neu zu berechnen und zu ergänzen.
Ausgabe:
2. Mein Modell-Vergleich: Adobe vs. Topaz
Beim Generativen Hochskalieren habe ich Zugriff auf verschiedene KI-Modelle. Ich finde es super, dass Adobe hier sagt: Was ich nicht perfekt kann, hole ich mir vom Partner.| Modell | Meine Einschätzung & Stärke | Ergebnis |
| Firefly Upscaler | Adobes Standard. Besser als früher, aber nicht der Hammer. | Wenn das Ausgangsbild schon leicht unscharf ist, bleibt das Ergebnis oft zu weich. Hier gibt es bessere Optionen. |
| Topaz Gigapixel | Mein Favorit. Spezialisiert auf extreme Detailwiederherstellung und Schärfe. | Besonders cool ist die Gesichtswiederherstellung. Wenn ein Porträt unscharf ist, holt dieses Modell wirklich alles raus und liefert viel überzeugendere Details und Schärfe als Firefly. |
| Topaz Bloom | Die kreative Spielwiese. | Das Modell erfindet Bildelemente sehr frei neu, was zu spannenden, aber manchmal eben auch nicht originalgetreuen Ergebnissen führt. Muss man mögen oder eben vorsichtig einsetzen. |
Ausgabe (sehr viel wurde geändert, aber was auch normal ist, da ich eine sehr hohe Kreativität gewählt habe:
Fazit: Wenn du das Maximum an Schärfe und Detailtreue aus einem kleinen Bild herausholen willst, ist Topaz Gigapixel aktuell mein klarer Tipp. Ich habe das Programm von Topaz sogar selbst als Abo, aber jetzt kann ich das direkt in Photoshop erledigen – sehr praktisch!
3. Kontrolle ist besser: Der Umgang mit Topaz Bloom
Ich zeige dir im Video, dass Topaz Bloom manchmal etwas übermütig wird. Bei einem Foto von meiner Familie hat es einfach mal die Gesichter verändert und einen neuen Typen mit Fahrrad erfunden. Das ist lustig, aber meistens nicht gewollt.Mein Workaround, den du nutzen solltest: Nimm die Ebenenmaske.
- Das KI-Ergebnis landet auf einer neuen Ebene.
- Wenn nur ein Teil des Bildes durch die KI super scharf wurde (z. B. der Himmel oder ein Detail), das Gesicht aber verfremdet ist, blende ich einfach mit einem weichen Pinsel auf der Maske die ungewollten Bereiche aus.
- So kombiniere ich die Schärfe des KI-Ergebnisses mit dem Original-Bildinhalt.
4. Die Sache mit den Credits: Was kostet der Spaß?
Die Nutzung der KI-Funktionen, besonders der externen Topaz-Modelle, kostet dich Credits.- Ich habe monatlich ein Kontingent, das wieder aufgeladen wird.
- Wenn ich ein Bild viermal hochskaliere, sind schnell mal ca. 20 - 40 Credits weg. Um zu erfahren, wie viele Credits verbraucht werden, musst du z. B. auf “Modelle anderer Anbieter” klicken.
Zusammengefasst: Ich bin begeistert, dass ich jetzt durch die Partnerschaft mit Topaz direkt in Photoshop Bilder skalieren kann, ohne auf ein externes Programm ausweichen zu müssen. Das spart Zeit und Aufwand.
Bleib dran, denn in Teil 3 und 4 dieser Serie zeige ich dir noch weitere nützliche KI-Features!
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