Du sitzt in deinem Agentur-Meeting, hast gerade ein Kundenprojekt abgeschlossen und fragst dich mal wieder: Warum verdient der Kollege am Nebentisch eigentlich mehr als du? Obwohl ihr denselben Job macht, dieselben Überstunden schiebt und dieselben Deadlines meistert. Diese Frage beschäftigt dich nicht allein. Laut dem Statistischen Bundesamt verdienten Frauen in Deutschland 2024 durchschnittlich 16 Prozent weniger pro Stunde als Männer. Das klingt abstrakt, bedeutet aber konkret: Bei einem Bruttostundenlohn von 22,24 Euro für Frauen gegenüber 26,34 Euro für Männer fehlen dir jeden Tag mehrere Euro in der Tasche. Vielleicht ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, über einen anderen Weg nachzudenken.
Moment mal, warum steht bei Kevin mehr drauf als bei mir?
Der Gender Pay Gap begleitet dich durch dein gesamtes Berufsleben. Mit jedem Jahr summiert sich der Unterschied, und spätestens bei der Rente merkst du den Effekt. Frauen arbeiten im Schnitt 122 Stunden pro Monat, Männer 149 Stunden. Das liegt nicht daran, dass Frauen weniger leisten wollen. Es liegt an einem System, das Teilzeit und Familienarbeit überwiegend Frauen zuschreibt. In der Kreativbranche kommt noch ein weiterer Faktor hinzu: Selbst bei vergleichbarer Qualifikation und Tätigkeit beträgt der bereinigte Gender Pay Gap immer noch sechs Prozent. Das bedeutet, dass du selbst dann weniger verdienst, wenn du exakt denselben Job machst wie dein männlicher Kollege.
Der unbereinigte Gender Pay Gap misst den Unterschied ohne Berücksichtigung von Faktoren wie Branche, Arbeitszeit oder Position. Er zeigt damit das gesamte Ausmaß der Ungleichheit. Der bereinigte Wert von sechs Prozent isoliert hingegen den Teil, der sich nicht durch strukturelle Unterschiede erklären lässt. Dieser Anteil deutet auf direkte Diskriminierung hin. Laut dem WSI-GenderDatenPortal der Hans-Böckler-Stiftung können 63 Prozent des Verdienstunterschieds auf strukturelle Faktoren zurückgeführt werden. Der Rest bleibt unerklärt.
Hinzu kommt die Frage der Sichtbarkeit. Wer pitcht beim Kunden? Wer sitzt in der Geschäftsführung? In vielen Agenturen sind es überwiegend Männer, die diese Rollen übernehmen. Das liegt nicht an mangelnder Kompetenz, sondern an gewachsenen Strukturen. Wenn du als Frau in einer Agentur arbeitest, kennst du das Gefühl: Du leistest die Arbeit, aber jemand anderes bekommt den Applaus.
Diese Zahlen zeigen: Als Selbstständige hast du die Chance, dein Einkommen selbst zu bestimmen. Du verhandelst direkt mit Kunden, setzt deine Preise fest und entscheidest, welche Projekte du annimmst. Natürlich bringt die Selbstständigkeit auch Risiken mit sich. Du trägst die volle Verantwortung für deine Sozialversicherung, hast kein Krankengeld vom Arbeitgeber und musst selbst akquirieren. Aber du entkommst dem System, das dir als Angestellte systematisch weniger zahlt.
Mein Name, meine Regeln, mein Stundensatz.
Die Selbstständigkeit ermöglicht dir außerdem eine bessere Work-Life-Balance nach deinen eigenen Vorstellungen. Du entscheidest, wann du arbeitest und wann nicht. Das ist besonders relevant, wenn du Familie und Beruf vereinbaren möchtest. Während Angestellte oft zwischen Karriere und Kindern wählen müssen, kannst du als Selbstständige beides flexibler gestalten.
Die Frage der Krankenversicherung verdient besondere Aufmerksamkeit. Als Selbstständige zahlst du den vollen Beitrag selbst. Das kann bei der gesetzlichen Krankenversicherung je nach Einkommen mehrere hundert Euro monatlich bedeuten. Plane diese Kosten von Anfang an in deine Kalkulation ein.
Checkliste für deinen Start in die Selbstständigkeit:
☑ Finanzielle Rücklagen für mindestens sechs Monate aufbauen
☑ Krankenversicherung klären (gesetzlich oder privat)
☑ Stundensatz realistisch kalkulieren (inklusive aller Kosten)
☑ Erstes Kundennetzwerk aufbauen noch vor der Kündigung ☑ Rechtliche Form wählen (Freiberufler, Einzelunternehmen, GmbH)
☑ Buchhaltungssystem einrichten ☑ Altersvorsorge planen ☑ Erste drei Monate Projektpipeline sichern
Eine grobe Faustregel lautet: Nimm dein gewünschtes Nettogehalt, multipliziere es mit 2,5 und teile durch die Anzahl der fakturierbaren Stunden pro Monat. Bei einem Ziel-Netto von 4.000 Euro und 100 fakturierbaren Stunden ergibt das einen Stundensatz von 100 Euro. Das mag auf den ersten Blick hoch erscheinen, deckt aber alle notwendigen Kosten ab.
Als Kreative in der Agenturbranche hast du hier einen strukturellen Vorteil. Design, Webentwicklung, Marketing: Diese Bereiche erlauben deutlich höhere Stundensätze. Wenn du dich auf profitable Nischen spezialisierst, kannst du den Gender Pay Gap aktiv umgehen. Statt dich von den durchschnittlichen Verdienstzahlen selbstständiger Frauen entmutigen zu lassen, nutze deine Branchenkenntnisse als Hebel.
Die Faustregel lautet: Je näher deine Dienstleistung am Unternehmenserfolg des Kunden liegt, desto höher kannst du abrechnen. Ein Logo ist schön, aber ein Branding-Konzept, das nachweislich den Umsatz steigert, ist ein Investment. Positioniere dich als Problemlöserin, nicht als Auftragnehmerin. Das verändert die gesamte Preisdiskussion.
LinkedIn ist für Selbstständige in der Kreativbranche ein unverzichtbares Tool. Baue dein Profil als Expertin auf, teile regelmäßig Einblicke in deine Arbeit und kommentiere bei relevanten Diskussionen. Die Aufträge kommen selten durch Kaltakquise, sondern durch Sichtbarkeit und Vertrauen. Je authentischer du auftrittst, desto besser.
Stundensatz? Den zahlen meine Kunden gerne.
Diese Entwicklung zeigt: Immer mehr Frauen erkennen die Selbstständigkeit als Weg aus der strukturellen Benachteiligung. Du bist nicht allein mit deinem Wunsch nach fairer Bezahlung und selbstbestimmter Arbeit. Die Rahmenbedingungen werden besser, die Unterstützungsangebote vielfältiger und die Vorbilder zahlreicher.
Die Zahlen sind eindeutig: Selbstständige Frauen erreichen häufiger hohe Einkommen als Angestellte. Du hast die nötigen Skills, du kennst die Branche, du hast ein Netzwerk. Der einzige Unterschied zwischen dir und einer erfolgreichen Selbstständigen ist die Entscheidung, den Schritt zu wagen. Was hält dich noch zurück?
Moment mal, warum steht bei Kevin mehr drauf als bei mir?
Der Gender Pay Gap begleitet dich durch dein gesamtes Berufsleben. Mit jedem Jahr summiert sich der Unterschied, und spätestens bei der Rente merkst du den Effekt. Frauen arbeiten im Schnitt 122 Stunden pro Monat, Männer 149 Stunden. Das liegt nicht daran, dass Frauen weniger leisten wollen. Es liegt an einem System, das Teilzeit und Familienarbeit überwiegend Frauen zuschreibt. In der Kreativbranche kommt noch ein weiterer Faktor hinzu: Selbst bei vergleichbarer Qualifikation und Tätigkeit beträgt der bereinigte Gender Pay Gap immer noch sechs Prozent. Das bedeutet, dass du selbst dann weniger verdienst, wenn du exakt denselben Job machst wie dein männlicher Kollege.
Was steckt hinter dem Gender Pay Gap in Deutschland?
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Deutschland gehört mit seinem Verdienstunterschied zu den Schlusslichtern in Europa. Während der EU-Durchschnitt bei zwölf Prozent liegt, erreicht Deutschland 16 Prozent. In Westdeutschland ist die Lücke mit 17 Prozent sogar noch größer, während Ostdeutschland mit fünf Prozent deutlich besser dasteht. Diese regionalen Unterschiede haben historische Gründe: In der DDR war die Erwerbsbeteiligung von Frauen deutlich höher und selbstverständlicher.Der unbereinigte Gender Pay Gap misst den Unterschied ohne Berücksichtigung von Faktoren wie Branche, Arbeitszeit oder Position. Er zeigt damit das gesamte Ausmaß der Ungleichheit. Der bereinigte Wert von sechs Prozent isoliert hingegen den Teil, der sich nicht durch strukturelle Unterschiede erklären lässt. Dieser Anteil deutet auf direkte Diskriminierung hin. Laut dem WSI-GenderDatenPortal der Hans-Böckler-Stiftung können 63 Prozent des Verdienstunterschieds auf strukturelle Faktoren zurückgeführt werden. Der Rest bleibt unerklärt.
Warum trifft der Gender Pay Gap Agenturfrauen besonders hart?
In Kreativagenturen herrscht oft eine informelle Gehaltskultur. Gehälter werden individuell verhandelt, Tarifverträge sind selten und Transparenz ein Fremdwort. Das klingt erstmal nach Flexibilität, benachteiligt aber systematisch diejenigen, die nicht hart verhandeln. Studien zeigen, dass Frauen in Verhandlungen häufiger als unsympathisch wahrgenommen werden, wenn sie selbstbewusst auftreten. Männer hingegen werden für dasselbe Verhalten als durchsetzungsstark gelobt. Diese unbewussten Vorurteile wirken sich direkt auf dein Gehalt aus.Hinzu kommt die Frage der Sichtbarkeit. Wer pitcht beim Kunden? Wer sitzt in der Geschäftsführung? In vielen Agenturen sind es überwiegend Männer, die diese Rollen übernehmen. Das liegt nicht an mangelnder Kompetenz, sondern an gewachsenen Strukturen. Wenn du als Frau in einer Agentur arbeitest, kennst du das Gefühl: Du leistest die Arbeit, aber jemand anderes bekommt den Applaus.
Wie viel verdienen selbstständige Frauen wirklich?
Hier wird es spannend. Eine Analyse des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg zeigt: Selbstständige Frauen erreichen deutlich häufiger hohe Einkommen als ihre angestellten Kolleginnen. Während nur 16,4 Prozent der abhängig beschäftigten Frauen mehr als 2.000 Euro netto verdienen, sind es bei den Selbstständigen 29,4 Prozent. Im oberen Einkommenssegment wird der Unterschied noch deutlicher: 4,4 Prozent der selbstständigen Frauen verdienen mehr als 5.000 Euro netto monatlich. Bei Angestellten sind es nur 0,4 Prozent.Diese Zahlen zeigen: Als Selbstständige hast du die Chance, dein Einkommen selbst zu bestimmen. Du verhandelst direkt mit Kunden, setzt deine Preise fest und entscheidest, welche Projekte du annimmst. Natürlich bringt die Selbstständigkeit auch Risiken mit sich. Du trägst die volle Verantwortung für deine Sozialversicherung, hast kein Krankengeld vom Arbeitgeber und musst selbst akquirieren. Aber du entkommst dem System, das dir als Angestellte systematisch weniger zahlt.
Mein Name, meine Regeln, mein Stundensatz.
Welche Vorteile bietet dir die Selbstständigkeit konkret?
Der wichtigste Vorteil liegt auf der Hand: Du bestimmst selbst, was deine Arbeit wert ist. Kein Chef, der dir erklärt, warum die Gehaltserhöhung dieses Jahr leider nicht drin ist. Kein HR-System, das Frauen systematisch in niedrigere Gehaltsstufen einsortiert. Du verhandelst auf Augenhöhe mit Kunden und kannst deinen Stundensatz an deinen tatsächlichen Wert anpassen.Die Selbstständigkeit ermöglicht dir außerdem eine bessere Work-Life-Balance nach deinen eigenen Vorstellungen. Du entscheidest, wann du arbeitest und wann nicht. Das ist besonders relevant, wenn du Familie und Beruf vereinbaren möchtest. Während Angestellte oft zwischen Karriere und Kindern wählen müssen, kannst du als Selbstständige beides flexibler gestalten.
Aspekt | Angestellte in Agentur | Selbstständige |
| Gehalt festlegen | Arbeitgeber entscheidet | Du entscheidest |
| Arbeitszeiten | Vorgegebene Struktur | Flexible Einteilung |
| Kundenwahl | Zugewiesen vom Chef | Eigene Auswahl |
| Einkommensobergrenze | Durch Gehaltsstufen begrenzt | Unbegrenzt |
| Soziale Absicherung | Arbeitgeber zahlt anteilig | Vollständig selbst |
| Verhandlungsposition | Abhängig von Firmenkultur | Direkt mit Kunden |
Was musst du vor dem Schritt in die Selbstständigkeit bedenken?
Die Selbstständigkeit ist kein Spaziergang. Bevor du deinen Job kündigst, solltest du einige Punkte klären. Als Erstes brauchst du ein finanzielles Polster. Experten empfehlen Rücklagen für mindestens sechs Monate Lebenshaltungskosten. Das gibt dir die nötige Ruhe, um dein Business aufzubauen, ohne in Panik Aufträge annehmen zu müssen, oder zu früh aufzugeben und auf einer Jobplattform zu landen.Die Frage der Krankenversicherung verdient besondere Aufmerksamkeit. Als Selbstständige zahlst du den vollen Beitrag selbst. Das kann bei der gesetzlichen Krankenversicherung je nach Einkommen mehrere hundert Euro monatlich bedeuten. Plane diese Kosten von Anfang an in deine Kalkulation ein.
Checkliste für deinen Start in die Selbstständigkeit:
☑ Finanzielle Rücklagen für mindestens sechs Monate aufbauen
☑ Krankenversicherung klären (gesetzlich oder privat)
☑ Stundensatz realistisch kalkulieren (inklusive aller Kosten)
☑ Erstes Kundennetzwerk aufbauen noch vor der Kündigung ☑ Rechtliche Form wählen (Freiberufler, Einzelunternehmen, GmbH)
☑ Buchhaltungssystem einrichten ☑ Altersvorsorge planen ☑ Erste drei Monate Projektpipeline sichern
Wie setzt du deinen Stundensatz richtig an?
Viele Frauen machen am Anfang denselben Fehler: Sie setzen ihren Stundensatz zu niedrig an. Das liegt oft daran, dass sie ihr bisheriges Gehalt durch die Arbeitsstunden teilen und diesen Wert als Orientierung nehmen. Dabei vergessen sie, dass Selbstständige zusätzliche Kosten tragen: Sozialversicherung, Altersvorsorge, Krankenversicherung, Bürokosten, Akquisezeit, Weiterbildung und Urlaubstage müssen alle vom Stundensatz gedeckt werden.Eine grobe Faustregel lautet: Nimm dein gewünschtes Nettogehalt, multipliziere es mit 2,5 und teile durch die Anzahl der fakturierbaren Stunden pro Monat. Bei einem Ziel-Netto von 4.000 Euro und 100 fakturierbaren Stunden ergibt das einen Stundensatz von 100 Euro. Das mag auf den ersten Blick hoch erscheinen, deckt aber alle notwendigen Kosten ab.
Gibt es auch einen Gender Pay Gap bei Selbstständigen?
Leider ja, aber die Gründe sind andere. Laut einer Studie des Verbands der Gründer und Selbstständigen verdienen selbstständige Frauen im Schnitt 44 Prozent weniger als selbstständige Männer. Das liegt allerdings weniger an Diskriminierung durch Auftraggeber. Der Hauptgrund ist, dass Frauen häufiger in Branchen gründen, die traditionell schlechter bezahlt werden. Soziale Berufe, Pflege, Kinderbetreuung: Alles Bereiche mit gesellschaftlich hohem Wert, aber wirtschaftlich niedrigen Honoraren.Als Kreative in der Agenturbranche hast du hier einen strukturellen Vorteil. Design, Webentwicklung, Marketing: Diese Bereiche erlauben deutlich höhere Stundensätze. Wenn du dich auf profitable Nischen spezialisierst, kannst du den Gender Pay Gap aktiv umgehen. Statt dich von den durchschnittlichen Verdienstzahlen selbstständiger Frauen entmutigen zu lassen, nutze deine Branchenkenntnisse als Hebel.
Welche Branchen und Nischen zahlen besonders gut?
In der Kreativwirtschaft gibt es deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Spezialisierungen. Webentwicklung und technisches Projektmanagement ermöglichen Stundensätze jenseits der 100 Euro. UX-Design und Conversion-Optimierung sind ebenfalls lukrativ, weil sie direkt messbare Ergebnisse liefern. Brandstrategie und Positionierungsberatung für größere Unternehmen erreichen Tagessätze im vierstelligen Bereich.Die Faustregel lautet: Je näher deine Dienstleistung am Unternehmenserfolg des Kunden liegt, desto höher kannst du abrechnen. Ein Logo ist schön, aber ein Branding-Konzept, das nachweislich den Umsatz steigert, ist ein Investment. Positioniere dich als Problemlöserin, nicht als Auftragnehmerin. Das verändert die gesamte Preisdiskussion.
Wie findest du deine ersten Kunden?
Der Gedanke an Akquise schreckt viele ab. Dabei unterschätzen die meisten, wie viele Kontakte sie bereits haben. Dein bestehendes Netzwerk aus der Agenturzeit ist Gold wert. Ehemalige Kollegen, Kunden, Lieferanten: Sie alle kennen deine Arbeit und können dich empfehlen. Informiere dein Netzwerk rechtzeitig über deinen geplanten Schritt, am besten noch bevor du offiziell startest.LinkedIn ist für Selbstständige in der Kreativbranche ein unverzichtbares Tool. Baue dein Profil als Expertin auf, teile regelmäßig Einblicke in deine Arbeit und kommentiere bei relevanten Diskussionen. Die Aufträge kommen selten durch Kaltakquise, sondern durch Sichtbarkeit und Vertrauen. Je authentischer du auftrittst, desto besser.
Stundensatz? Den zahlen meine Kunden gerne.
Wie geht es weiter für Frauen in der Arbeitswelt?
Der Women Entrepreneurship Monitor 2024/25 zeigt einen ermutigenden Trend: Die Gründungsquote von Frauen erreichte mit 8,5 Prozent den höchsten jemals gemessenen Wert in Deutschland. Der Gender Gap bei Gründungen schrumpft. Während Männer 2023 noch 3,4 Prozentpunkte häufiger gründeten, sind es 2024 nur noch 2,5 Prozentpunkte Unterschied.Diese Entwicklung zeigt: Immer mehr Frauen erkennen die Selbstständigkeit als Weg aus der strukturellen Benachteiligung. Du bist nicht allein mit deinem Wunsch nach fairer Bezahlung und selbstbestimmter Arbeit. Die Rahmenbedingungen werden besser, die Unterstützungsangebote vielfältiger und die Vorbilder zahlreicher.
Was bedeutet das alles für dich persönlich?
Du hast die Wahl. Du kannst weiter in einem System arbeiten, das dir weniger zahlt als deinen männlichen Kollegen. Oder du nimmst dein Einkommen selbst in die Hand. Die Selbstständigkeit ist kein Allheilmittel und nicht für jede der richtige Weg. Aber für viele Frauen in der Kreativbranche bietet sie die Chance, den Gender Pay Gap endlich hinter sich zu lassen.Die Zahlen sind eindeutig: Selbstständige Frauen erreichen häufiger hohe Einkommen als Angestellte. Du hast die nötigen Skills, du kennst die Branche, du hast ein Netzwerk. Der einzige Unterschied zwischen dir und einer erfolgreichen Selbstständigen ist die Entscheidung, den Schritt zu wagen. Was hält dich noch zurück?
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